Wie wird man Buddhist?

Buddhist zu sein, ist vor allem eine Frage der persönlichen Lebensanschauung. Jeder entscheidet selbst, ob und in welchem Umfang er Buddhas Lehre in sein Leben bringen möchte. Möglich ist dies auf drei Ebenen:

1. Auf theoretischer Ebene kann man die buddhistischen Erklärungen in Vorträgen, Seminaren und durch Bücher kennenlernen.

2. Auf praktischer Ebene kann man in einem buddhistischen Zentrum Meditationen erlernen und anschließend dort und zuhause praktizieren.

3. Auf der Ebene des täglichen Verhaltens kann man sich entscheiden, Buddhas Ratschlägen zu folgen. Hierbei geht es vor allem darum, andere Menschen gut zu behandeln und auch im Alltag möglichst bewusst an der eigenen geistigen Entwicklung zu arbeiten.

Was kostet mich das?

Der Zugang zu Buddhas Lehre ist in den meisten buddhistischen Schulen kostenlos. In den Karma-Kagyü-Zentren des BDD e.V. werden grundsätzlich alle Meditationen, die Einführungsvorträge und viele weitere Vorträge kostenlos angeboten. Vorträge und Seminare von Lehrern aus anderen Städten und öffentliche Veranstaltungen in größerem Rahmen (z.B. in gemieteten Räumen) kosten zwischen 5 und 10 Euro, um die Ausgaben finanzieren zu können. Grundsätzlich erwirtschaften die Zentren die Kosten für Mieten, Betrieb und Infomaterial über Spenden und Vereinsbeiträge. Die Mitgliedschaft im jeweiligen örtlichen Regionalverein liegt je nach Zentrum zwischen 7,50 und 15 im Monat.

Vereinsmitglied zu sein, ist aber auch auf Dauer nicht zum Besuch der Veranstaltungen erforderlich und völlig freiwillig. Die Mitglieder haben Anspruch auf einen jährlichen Geschäftsbericht. Die niedrigen Preise sind möglich, weil praktisch alle Aktivitäten in den Zentren und in den Vereinen auf der Basis ehrenamtlicher Tätigkeit erbracht werden.

 
 
 
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